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Das neue BAföG

Eine gute Ausbildung ist heute wichtiger als je zuvor. Das gilt für den einzelnen wie für unsere Gesellschaft insgesamt. Wissen und die Anwendung von Wissen sind das größte Potenzial, das wir in Deutschland haben. Das Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) ist ein Garant dafür, dass Jugendliche und junge Erwachsene eine ihrer Eignung und Neigung entsprechende Ausbildung absolvieren können - auch unabhängig davon, ob die finanzielle Situation ihrer Familie diese Ausbildung zulässt oder nicht. Mit den jetzt in Kraft tretenden Änderungen gilt dies mehr als je zuvor.

Im Einzelnen gibt es durch die neuen BAföG-Regelungen folgende Verbesserungen:

* Auszubildende mit Kindern werden ab sofort durch einen Kinderbetreuungszuschlag stärker unterstützt.
* Auszubildende mit Migrationshintergrund können ab sofort leichter als bisher nach dem BAföG gefördert werden. Ausländische Auszubildende, die bereits langfristig aufenthaltsberechtigt sind oder eine dauerhafte Bleibeperspektive haben, werden jetzt auch ohne Anknüpfung an eine vorherige Mindesterwerbsdauer der Eltern gefördert.
* Auszubildende, die ihre Ausbildung ganz oder teilweise im Ausland absolvieren, können leichter als bisher gefördert werden. So ist beispielsweise ab sofort auch eine vollständige Ausbildung im europäischen Ausland und der Schweiz förderungsfähig. Ab dem Schuljahr 2008/2009 werden zudem auch Auslandspraktika, die beim Besuch von Berufsfachschulen vorgeschrieben sind, förderungsfähig. Darüber hinaus werden an Praktika im außereuropäischen Ausland ab dem Schuljahr bzw. Wintersemester 2008/2009 generell keine höheren Anforderungen mehr gestellt als an Praktika im europäischen Ausland.
* Zum Schuljahr bzw. Wintersemester 2008/2009 erfolgt eine deutliche Anhebung aller Bedarfssätze und Freibeträge. Die Bedarfssätze steigen um 10 Prozent, die Freibeträge vom Einkommen der Auszubildenden, ihrer Ehegatten und Eltern jeweils um 8 Prozent. Der Förderungshöchstsatz beträgt dann 643 Euro, wobei durch die höheren Freibeträge noch mehr Auszubildende einen Anspruch auf Förderung erhalten. Dies ist eine der umfassendsten Erhöhungen seit Bestehen des BAföG, allein der Bund investiert künftig ca. 300 Mio € mehr in die Ausbildungsförderung. Für alle Auszubildenden gilt dann zudem, dass ihre Minijobs mit einem Verdienst bis zu 400 Euro brutto anrechnungsfrei bleiben. Sie führen also nicht zu einer Kürzung der Ausbildungsförderung.

BAföG-Hotline (gebührenfrei):
0800-223 63 41
0800-bafoeg1

Weitere Informationen unter www.das-neue-bafoeg.de



BAB - Berufsausbildungsbeihilfe

Berufsausbildungsbeihilfe (BAB) wird während einer beruflichen Ausbildung sowie einer berufsvorbereitenden Bildungsmaßnahme geleistet. Auszubildende erhalten Berufsausbildungsbeihilfe, wenn sie während der Ausbildung nicht bei den Eltern wohnen können, weil der Ausbildungsbetrieb vom Elternhaus zu weit entfernt ist.

Ziele der Förderung

* Überwindung wirtschaftlicher Schwierigkeiten, die einer angemessenen beruflichen Qualifizierung entgegenstehen
* Unterstützung des Ausgleichs am Ausbildungsmarkt
* Sicherung und Verbesserung der beruflichen Beweglichkeit
* Unterstützung und Ergänzung der Hilfen der Berufsberatung, hauptsächlich bei der überörtlichen Ausgleichsvermittlung

Die BAB dient insbesonders

* der Verwirklichung des Sozialstaatsprinzips (Artikel 20 Grundgesetz)
* der freien Entfaltung der Persönlichkeit (Artikel 2 Grundgesetz)
* der freien Berufswahl (Artikel 12 Grundgesetz)

Antrag

Berufsausbildungsbeihilfe wird auf Antrag erbracht. Der Antrag ist bei der Agentur für Arbeit zu stellen, in deren Bezirk der Auszubildende seinen Wohnsitz oder seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat. Wird Berufsausbildungsbeihilfe erst nach Beginn der Ausbildung oder der berufsvorbereitenden Maßnahme beantragt, wird sie rückwirkend längstens vom Beginn des Monats an geleistet, in dem die Leistungen beantragt worden sind.

Im Internet steht der Antragsvordruck nicht zur Verfügung.

Für behinderte Menschen gelten besondere Regelungen: Berufsausbildungsbeihilfe für behinderte Menschen

Weitere Informationen erhalten bei der Bundesagentur für Arbeit