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MASKENBILDNERIN / MASKENBILDNER

Der Maskenbildner ist in Deutschland seit 2002 eine geschützte Berufsbezeichnung. Maskenbildner bzw. Diplom Maskenbildner darf sich nur der nennen, der eine Ausbildung nach Rahmenplan abgelegt hat. Diese Ausbildung dauert 3 Jahre und setzt keine Frieseurausbildung vorraus.

Man kann den Beruf am Theater in Verbindung mit dem Besuch einer Berufsschule erlernen. Der Vorteil einer Ausbildung am Theater sind die Kosten, anders als bei einer privaten Schule fallen keine Gebühren für die Ausbildung an. Als Nachteil ist zu sehen, dass sich ein Theater in erster Linie auf sein Theaterstück bzw. in wirtschaftlich Interessen handeln muss. Das erlernen von klassischen Handwerksarten, wie das Ondulieren mit einem heißem Eisen oder der Umgang mit Extensions werden meißtens nur an privaten Schulen vermittelt.



Die Ausbildung an einer privaten Schule hat den Nachteil, das Schulgebühren anfallen. Der Vorteil ist dafür aber um so deutlicher, neben einer qualifizierten Ausbildung, die sich auf den Studenen bzw. Schüler konzentriert, unterstützt den Lernerfolg. Weitere Vorteile sind Partnerschaften von privaten Schulen, diese Ermöglichen dem Schüler bzw. Studenten schon wärend der Ausbildung in die verschiedenen Bereiche eines Maskenbildners Einblick zu bekommen. Der Umgang mit zukünftigen Techniken wie z.B. Airbrush finden in einzelnen Schulen auch Einzug in den Unterricht.

Bei privaten Schulen solltest du darauf achten, ob es einen staatlich anerkannten Abschluß gibt und ob die IHK Zertifizierung am Ende der Ausbildung ermöglich wird.

Was sind die wesentlichen Unterschiede zwischen Make-up Artists, Visagisten und Maskenbildnern?

Der Visagist ist nur für die Schönschminke ausgebildet, der Umgang mit Haaren gehört nicht dazu. Der Make-up Artist beinhaltet häufig den ersten Umgang mit Haaren. Die Ausbildung zum Make-up Artist dauert von 2 Tagen bis 1 Jahr und ist mehr oder weniger Qualifiziert.

Man muss Anmerken, das sowohl der Make-up Artist als auch der Visagist, sich an keine bestimmten Regeln in ihrer Ausbildung halten müssen. Anders als beim Maskenbildner, gibt es keinen Rahmenlehrplan und somit auch keine Qualitätssicherung.